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14.05.2017 (16:00)

Hans Pleschinski “Nie war es herrlicher zu leben. Das geheime Tagebuch des Herzogs von Croÿ 1718-1784”

 

Herzog Emanuel von Croÿ (1718 – 1784) stammte aus einer altadligen Familie französisch-deutschen Ursprungs. Er war Landbesitzer, ranghoher Militär, Beobachter und profunder Chronist seiner Zeit. Sein Faible gilt der Literatur, Architektur sowie dem Theater. Er war nicht nur ein produktiver Autor von Essays und Pamphleten, sondern auch ein besessener Tagebuchschreiber, von dem tausende Seiten seines Journals seit 1740 überliefert sind.
Hans Pleschinski hat das Tagebuchkonvolut in Frankreich entdeckt und zum ersten Mal in einer Auswahl für das deutsche Publikum übersetzt und herausgegeben. Croÿs Schilderungen sind eine farbige, streckenweise einzigartige Fundgrube, was das politische und gesellschaftliche, private und höfische Leben im 18. Jahrhundert in Frankreich und Deutschland bis zur Französischen Revolution anbelangt. Seine Begegnungen mit Voltaire und Benjamin Franklin, den Brüdern Montgolfier, die Porträts von Madame de Pompadour bis zu Marie Antoinette oder die Hinrichtung eines Attentäters sowie das Sterben Ludwigs XV. – all diese Miniaturen des Herzogs bilden ein unschätzbares und präzises Dokument einer untergegangenen Welt.

 

Hans Pleschinski, 1956 in Celle geboren, studierte Literatur- und Theaterwissenschaften und lebt als freier Autor in München. Er veröffentlichte zahlreiche Romane, zuletzt „Königsallee“ (2013) und „Ich war glücklich, ob es regnete oder nicht: Else Sohn-Rethel – Lebenserinnerungen“ (2016), gab eine Auswahl aus dem Briefwechsel zwischen Voltaire und Friedrich dem Großen, die Briefe der Madame de Pompadour sowie Erzählungen von E.T.A. Hoffmann heraus.

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